Kaloriensparen beim Plätzchen backen?

Weihnachtsplätzchen können wahnsinnige Kalorienbomben sein. Außerdem sind sie in der Adventszeit einfach ÜBERALL. Wenn du deine Finger also einfach nicht von diesen Leckereien lassen kannst, dann schau dir doch mal diese einfachen Tricks an, um deine Backexperimente noch etwas gesünder zu gestalten.

1. Das Beste bleibt in der Schüssel

Das tut jetzt vielleicht etwas weh, denn ich weiß, dass der rohe Teig eigentlich das Allerbeste ist. Doch in einer Zeit in der man mit Kalorien fast schon beworfen wird sollte man seine Backutensilien nach dem Benutzen am besten direkt abspülen. Ja, du hast richtig gehört: Kein Sauberschlecken der Rührschüssel! 

2. Süß und kalorienfrei

Zucker ist zwar nicht der Ursprung allen Übels, doch das Beste für dich ist er auf alle Fälle auch nicht. Ein Problem ist, dass Zucker (in unserem Fall der Haushaltzucker Saccharose) nicht nur die angenehme Süße verleiht, sondern auch für die Konsistenz und Formgebung verantwortlich ist und somit beim Backen eine wichtige Rolle einnimmt. Glücklicherweise gibt es fürs Backen mittlerweile zahlreiche Ersatzprodukte. Ein Produkt, welches ähnliche Eigenschaften bzgl. der Konsistenz aufweist, ist „Xucker“. Ein Zuckerersatzstoff der auf dem Süßstoff Xylit und Erythrit basiert. Xylit und Erythrit gehören zu den Zuckeralkoholen und haben somit nur einen Bruchteil der Kalorien von Zucker. Je nach Mischverhältnis der Produkte können die Kalorien von 240 kcal bis quasi 0 kcal pro 100 g schwanken (100 g Haushaltszucker ~400 kcal). 

Wenn du bei den Worten Süßstoff, Zuckeraustauschstoff oder Zuckeralkohol ängstlich zusammengeschreckt bist, kann ich dich beruhigen. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es keinen Grund zur Panik. Die in Deutschland zugelassenen Stoffe sind alle sicher und man müsste täglich wahnsinnige, wenn nicht sogar unmögliche, Mengen konsumieren, um auf lange Sicht gesundheitliche Schäden davon zu tragen. Schau dir hierzu doch gerne meinen Artikel über Zucker und seine Alternativen an. 

3. Sei experimentierfreudig

Du musst nicht immer das typische Weizenmehl nehmen. Nein, Weizenmehl ist auch nicht schädlich oder gefährlich, birgt aber dennoch nicht allzu viele gesundheitlichen Vorteile. Mehlalternativen sparen in der Regel zwar keine Kalorien ein, bringen dafür aber etwas Abwechslung ins Spiel. Versuchs doch mal mit Alternativen oder Mischungen wie Kokosmehl. Oder du machst dir selbst eine „Mehlvariante“ aus gemahlenen Nüssen oder Haferflocken. Aber Vorsicht: Diese Mehle haben in der Regel weniger Gluten. Gluten ist das sogenannte Klebereiweiß, welches vor allem in Weizenprodukten in hohen Konzentrationen vorkommt. Dieses Eiweiß ist (neben seinem zu Unrecht schlechten Ruf) vor allem für die Bindeeigenschaft der Backwaren zuständig. Probiere also erstmal kleine Mengen Teig aus, damit du am Ende nicht auf einer riesigen unbrauchbaren Backmischung sitzen bleibst. 

4. Schoko, Nüsse, Marzipan, ...

Was wären die Plätzchen ohne ein leckeres Topping? Am besten Marzipankartoffeln in Schokohülle, gespickt mit Nussbergen. Stop! Einen Gang zurück schalten bitte. Wir wollen hier die gesunde Alternative. Versuchs doch mal mit mehr Gewürzen statt Schokolade. Zimt, Muskatnuss, Vanille, Nelken bringen ein sofortiges Weihnachtsgefühl mit, ohne die Kalorien in die Höhe zu treiben. 

Bei der Schokolade rettet dich leider auch die Zartbittervariante nicht. Die Kalorien sind in allen Fällen sehr hoch und können nur durch die Menge reduziert werden. Bei den Nüssen kannst du jedoch etwas einsparen. Macadamianüsse und Pekannüsse haben den mit Abstand höchsten Kaloriengehalt. Walnuss und Haselnuss stellen eine bessere Alternative dar. Auch Mandeln sind hier etwas leichter. Cashewnüsse werden durchweg als die kalorienärmste Variante angegeben. Mit einem sehr hohen Fettgehalt sind jedoch alle Nusssorten klare Kalorienbomben. Reduziere daher auch hier die Menge etwas. 

Fazit

Alles in allem sind Plätzchen einfach keine kalorienarme Mahlzeit. Aber das ist ok, wenn du nicht alle auf einmal isst. Außerdem kann man sich ja gelegentlich auch etwas gönnen oder? Weihnachten ist schließlich nur einmal im Jahr! 

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